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| Ausdruck | Bedeutung | |||
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Nach vorn gestellte Ohrmuscheln |
Interesse, Aufmerksamkeit, Spannung |
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Hochgestellt, aber nach hinten gedrehte Ohrmuscheln |
Angriffsdrohung |
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Nach hinten eingeknickte Ohren, seitwärts herabgezogen |
Abwehrbereitschaft, Angst, Fluchtbereitschaft |
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Verengte Pupillen |
Spannung, erhöhtes Interesse, aggressive Drohung |
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Erweiterte Pupillen |
Überraschung, Angst, Abwehrbereitschaft |
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Gähnen |
Beschwichtigung (ich bin friedlich, du bitte auch) |
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Gestreckter Rumpf |
Selbstsicherheit, Angriffsbereitschaft |
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Schnelles, ruckartiges Hin- und Herbewegen des Schwanzes |
Erregung (verschiedene Arten) |
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Ruhig hochgerichteter Schwanz |
Freundliche Begrüssung |
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Plötzlich hochpeitschender Schwanz |
Angriffsdrohung |
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Haare sträuben am ganzen Körper |
Ängstlichkeit | |||
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Haare sträuben nur an Rückenmittellinie und Schwanz |
Drohung, Angriffsbereitschaft |
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Schnurren |
Zufriedenheit, Beschwichtigung |
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Fauchen, Spucken |
Drohung | |||
| Knurren | Drohung, Warnung | |||
| Schnattern |
Angesichts begehrter aber unerreichbarer Beute |
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| Chemokommunikation der Katze | ||||
| Lebewesen, die in Gruppen oder
Familienverbänden zusammenleben, müssen sich miteinander verständigen.
Auch für sogenannte "Einzelgänger", zu denen landläufig die meisten Arten
der heute lebenden Katzen gezählt werden, besteht eine Notwendigkeit
miteinander kommunizieren zu können. Ohne Kommunikation wäre es kaum denkbar, das die Mutterkatze von ihren
streunenden Jungen wiedergefunden wird, dass der Kater - lange bevor der
über gewisse Kommunikationsmöglichkeiten nicht verfügende Züchter etwas
merkt - weiß, das seine Gefährtin rollig und somit bereit ist zur. Unter
Kommunikation, besser Biokommunikation, versteht man den
Informationsaustausch, d.h. die Übertragung von Signalen zwischen zwei
oder mehreren Organismen. Als Möglichkeiten der (Bio-)Kommunikation stehen mehrere Verfahren zur
Auswahl, die alle über gewisse Vor- und auch Nachteile verfügen. Neben den auch vom Menschen bewusst eingesetzten Verfahren der optischen
Kommunikation (Wahrnehmung von Farbe und Formen, Gestik und Mimik) und
akustischen Kommunikation (Wahrnehmung von Lauten), gibt es noch drei
weitere Kommunikationsverfahren, nämlich die chemische, die thermische und
die taktile Biokommunikation. Zu Wahrnehmungen der drei letztgenannten Signale ist der Mensch nur
bedingt (und oft unbewusst) fähig. Für die zumeist nachtaktive Katze
gehören Signale dieser Art, da sie auch bei Dunkelheit wahrgenommen
werden, zu den wichtigen Informationsquellen. Die bekannteste Verhaltensweise, die in diesen Bereich gehört, ist das
"Köpfchengeben", d.h. das Reiben des Kopfes am menschlichen Betreuer,
Artgenossen und Gegenständen. Hierdurch gibt die Katze zu verstehen, "Du
gehörst zu mir", bzw. zu meinen "Familienmitgliedern" und in mein
Territorium. Katzen verfügen über derartige Duftdrüsen an zahlreichen Körperstellen.
Alleine am Kopf der Katze sitzen die Drüsen an den Schläfen
(Temporaldrüsen), unter dem Kinn und an der Unterlippe. Darüberhinaus
jedoch auch entlang des Rückens, am Analbeutel, am Schwanz (Suprakaudaldrüsen)
und an den Fußballen. Über die ausgesendeten Düfte können Katzen zweifelsfrei feststellen,
welches Geschlecht z.B. ein im Dunkeln angetroffener Artgenosse hat
(Analkontrolle), wann etwa das andere Tier am Ort der gesetzten Duftmarke
gewesen ist, ob ein etwaiger Geschlechtspartner paarungsbereit ist. |
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| Lautgebung - was sagt uns das Miau der Katze? | ||||
| Die akustische Verständigung der Katze, die Lautgebung wurde bisher nur ansatzweise untersucht. Fest steht, das es bestimmte Typen von Lauten gibt, die unsere Hauskatzen "von sich geben" und die sich je nach Alter des Tieres und natürlich auch situationsabhängig ändern. | ||||
| Folgende Haupt-Typen lassen sich grundsätzlich voneinander unterscheiden: | ||||
Ein fiependes Geräusch, das die kleine Katze mit geöffnetem Mäulchen ausstößt. Auftreten direkt nach der Geburt bis etwa 6 Wochen, wird hauptsächlich bei mangelnder Wärme oder wenn die kleine Katze aus dem Nest genommen wird ausgestossen (auch bei Hunger). Je aufgeregter das Jungtier ist, desto kürzer sind die Rufpausen. Der Laut führt i.d.R. zur Rückkehr der Mutter, die das Baby dann zurück ins Nest bringt, es füttert oder wärmt. |
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Laut, den Katzen etwa ab der 6. Lebenswoche beherrschen. Er wird in verschiedenen Situationen genutzt um sich dem Artgenossen und auch dem Menschen mitzuteilen. Unsere Katzen maunzen z.B. wenn sie Hunger haben, ihnen etwas nicht passt u.s.w. Mit ein bisschen Übung lassen sich die verschiedenen Arten, sprich Tonlagen der Maunzer ganz gut deuten. |
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An Babygeschrei erinnernde Laute (Tonfolge), die von paarungswilligen Katzen beiderlei Geschlechts ausgestossen werden um Geschlechtspartner anzulocken. Bei der männlichen Katze gipfelt er im sogenannten Katergesang, der ähnlich allerdings auch bei Angriffen zwischen Katern ausgestossen wird. |
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Ist neben dem Maunzen der häufigste Laut bei Katzen. Wird bei geschlossenem Maul ausgestossen. Dient der Kommunikation auf kurze Entfernungen (Nahkontaktlaut) und wird häufig in Verindung mit köperlichem Kontakt, Köpfchen geben, Entlangstreichen an anderer Katze sowie beim Sexualverhalten ausgestossen. |
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Der Sinn des Schnurrens ist umstritten. Es wird bereits ab dem 6. Lebenstag einer Jungkatze ausgestossen, wobei das Maul nicht geöffnet wird. Allgemein wird es als Wohlfühlen der Katze interpretiert, auch als Beschwichtigung anderer Katzen und Selbstberuhigung. Wie jüngere US-Untersuchungen ergeben haben, erzeugen Katzen beim Schnurren Vibrationen in einem Frequenzbereich zwischen 27 und 44 Hz. Diese Vibrationen sollen dazu führen, dass unter anderem das Wachstum und die Heilung von Knochen beschleunigt werden. |
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Warnlaut bei jungen und erwachsenen Katzen. |
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Dient als Abwehrlaut bei Kämpfen wird auch bei plötzlichem Erschrecken ausgestossen. |
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Stimmloser Laut, der ängstliche Erregung der Katze ausdrückt. |
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Angriffslaut, der in einem kurzen und Lauten Kreischen endet, das zum Ende hin überbetont wird. |
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Lautfolge, die häufig beobachtet, d.h. natürlich gehört werden kann, wenn die Katze ein Beutetier sieht, das sie jedoch nicht oder nicht sofort erreichen kann (z.B. hinter einer Glasscheibe). Wird dem sogenannten Übersprungverhalten zugeordnet. |
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| Quellangabe: aus http://www.welt-der-katzen.de | ||||
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